WOHNEN UND IMMOBILIEN
Ein Zuhause, das auch finanziell zu eurer Familie passt.
Mehr Platz, ein eigenes Zuhause oder bewusst flexibel bleiben: Wir ordnen Budget, Eigenkapital, laufende Kosten und Sicherheitsreserven, bevor ihr weitreichende Entscheidungen trefft.
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Die Monatsrate ist nur ein Teil der Entscheidung.
Neben Kaufpreis und Finanzierung zählen Nebenkosten, Rücklagen, Elternzeit, veränderte Einkommen und langfristiger Spielraum. Wir betrachten die Wohnentscheidung deshalb im Zusammenhang mit eurer gesamten Familiensituation.
Was können wir uns realistisch leisten?
Faustregel: Die Kreditrate sollte nicht mehr als etwa ein Drittel des Nettoeinkommens beanspruchen, das auch in Elternzeit oder Teilzeit sicher bleibt. Dazu kommen die Nebenkosten des Wohnens, die bei Eigentum meist höher sind als zur Miete – Instandhaltung, Grundsteuer, Versicherung.
Reicht unser Eigenkapital?
Als Orientierung: Die Kaufnebenkosten solltet ihr aus Eigenkapital zahlen – in Hessen sind das mit Grunderwerbsteuer (6 Prozent), Notar und Grundbuch rund 8 Prozent des Kaufpreises, mit Makler mehr. Besser sind zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises, und der Notgroschen bleibt danach unangetastet.
Was passiert bei Elternzeit oder Teilzeit?
Elterngeld ersetzt in der Regel 65 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens, höchstens 1.800 Euro im Monat – die Kreditrate bleibt aber gleich. Deshalb rechnen wir die Finanzierung mit dem Einkommen der Elternzeit durch und planen einen Puffer von mehreren Monatsraten oder die Möglichkeit ein, die Tilgung vorübergehend zu senken.
Mieten oder kaufen – was passt zu uns?
Kaufen lohnt sich meist erst, wenn ihr mindestens zehn Jahre bleiben wollt – sonst zehren Nebenkosten und Zinsen den Vorteil auf. Bleibt ihr beruflich oder örtlich flexibel, ist Mieten plus konsequentes Sparen oft die bessere Entscheidung. Wir rechnen beides mit euren Zahlen durch.
Wie wir die Wohnentscheidung ordnen.
Wir arbeiten in nachvollziehbaren Schritten – nicht mit einer Produktliste.
1
Verfügbare Monatsrate ableiten
Aus eurem Budget ergibt sich, was dauerhaft tragbar ist. Daraus folgt der Rahmen – nicht umgekehrt.
2
Eigenkapital und Kaufnebenkosten einordnen
Wir rechnen die Nebenkosten von Anfang an mit, damit die Planung realistisch bleibt.
3
Sicherheitsreserve schützen
Ein Teil eures Ersparten sollte nicht in den Kauf fließen, sondern als Puffer bleiben.
4
Belastungsszenarien besprechen
Was passiert bei weniger Einkommen, höheren Zinsen oder größeren Reparaturen?
5
Nächsten sinnvollen Schritt definieren
Am Ende steht ein konkreter nächster Schritt – nicht eine Liste offener Fragen.
Worüber wir dabei sprechen.
Mieten oder kaufen
Wir stellen beide Wege nebeneinander, statt den Kauf als selbstverständliches Ziel zu behandeln.
Eigenkapital und Nebenkosten
Was ihr einbringen könnt und welche Kosten neben dem Kaufpreis anfallen.
Tragbare Rate statt maximaler Rate
Die Rate, die zu eurem Alltag passt, ist selten die höchstmögliche.
Absicherung der Finanzierung
Was passieren müsste, damit die Finanzierung ins Wanken gerät – und wie ihr das auffangen könnt.
Reserven nach dem Einzug
Anschaffungen, Instandhaltung und Unerwartetes brauchen weiterhin Spielraum.
Wohnsituation im Erstgespräch einordnen
Für Wohnen und Baufinanzierung bieten wir bewusst keinen Schnellrechner an. Eine tragfähige Aussage braucht euren Haushalt, eure Reserven und eure Lebensplanung. Genau das schauen wir uns im kostenlosen Erstgespräch gemeinsam an.
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Was im kostenlosen Erstgespräch passiert.
Damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst – und worauf nicht.
Wir hören zuerst zu
Ihr erzählt, was euch gerade beschäftigt. Wir sortieren die Fragen und ordnen ein, was davon jetzt wichtig ist.
Wir erklären verständlich
Fachbegriffe übersetzen wir. Ihr sollt am Ende nachvollziehen können, warum ein Schritt sinnvoll ist.
Wir verkaufen nichts
Im Erstgespräch gibt es keine Produktempfehlung und keinen Abschluss. Ihr entscheidet danach in Ruhe.
Häufige Fragen
Ausgangspunkt ist nicht der Kaufpreis, sondern die Rate, die ihr dauerhaft tragen könnt – auch bei verändertem Einkommen. Daraus ergibt sich der Rahmen, nicht umgekehrt.
Als Orientierung gilt häufig, mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln zu tragen. Wichtig ist außerdem, dass nach dem Kauf eine Reserve übrig bleibt.
Wir rechnen diese Phasen bewusst mit, statt vom heutigen Einkommen auszugehen. So seht ihr früh, wie tragfähig eine Finanzierung auch in ruhigeren Einkommensjahren bleibt.
Nach dem Einzug kommen Anschaffungen, Instandhaltung und unerwartete Kosten. Wer sein gesamtes Erspartes einsetzt, verliert genau den Puffer, der eine Finanzierung stabil hält.
Bevor ihr euch festlegt: lasst uns rechnen.
Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir eure Wohnsituation ein und klären, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
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