SPAREN UND RÜCKLAGEN

Sparen für junge Familien: Schritt für Schritt mehr Spielraum.

Mit einem Kind verändern sich Einnahmen, Ausgaben und Prioritäten. Wir helfen euch, Rücklagen realistisch aufzubauen – ohne dass sich euer Familienalltag nur noch nach Verzicht anfühlt.
Kostenlos und unverbindlich · ca. 15–20 Minuten
Werdende Eltern planen am Küchentisch mit Notizbuch ihre Rücklagen – Illustration

Wenn plötzlich mehr gleichzeitig wichtig wird.

Elternzeit, Babyausstattung, laufende Kosten und unerwartete Ausgaben treffen oft auf ein kleineres oder schwankendes Einkommen. Dann hilft kein pauschaler Spartipp, sondern eine Reihenfolge, die zu eurem Alltag passt.

Wie hoch sollte unser Notgroschen sein?

Als Orientierung gelten drei bis sechs Monatsausgaben: eher drei bei zwei sicheren Einkommen, eher sechs, wenn ein Einkommen in der Elternzeit wegfällt oder jemand selbstständig ist. Gerechnet wird mit euren festen Ausgaben, nicht mit dem Einkommen.

Welche Ausgaben kommen mit einem Kind wirklich hinzu?

Das Statistische Bundesamt hat zuletzt 763 Euro im Monat errechnet, die Paare mit einem Kind für ihr Kind ausgeben (Konsumausgaben 2018); das Kindergeld von 259 Euro deckt davon gut ein Drittel. Einmalig kommen Erstausstattung und Kinderwagen, dauerhaft Windeln, Kleidung, Betreuung und oft eine größere Wohnung. Wir trennen beides, damit ihr eure monatliche Belastung realistisch einschätzen könnt.

Was können wir heute zurücklegen, ohne uns zu überfordern?

Tragbar ist die Rate, die auch in einem schwächeren Monat bleibt – als Größenordnung fünf bis zehn Prozent des Nettoeinkommens, in der Elternzeit auch weniger. Wichtiger als die Höhe ist, dass sie automatisch läuft: per Dauerauftrag am Monatsanfang, nicht mit dem Rest am Monatsende.

Welche Ziele sind jetzt wichtig – und welche dürfen warten?

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat: erst der Notgroschen, dann die Absicherung der Einkommen, danach Ziele mit Datum wie Kita, Auto oder Umzug, zuletzt das Langfristige für euer Kind und den Ruhestand. Nicht jedes Ziel braucht sofort eine eigene Sparrate.

Erst Überblick, dann Sparplan.

Wir arbeiten in nachvollziehbaren Schritten – nicht mit einer Produktliste.
1

Einnahmen und feste Ausgaben erfassen

Ohne Überblick bleibt jede Sparrate geraten. Wir starten deshalb mit dem, was tatsächlich jeden Monat fließt.
2

Sicherheitsreserve definieren

Zuerst der Puffer für Unerwartetes, danach alles Weitere. Das schützt eure langfristigen Ziele.
3

Ziele zeitlich ordnen

Kurzfristig, mittelfristig, langfristig: Der Zeitraum entscheidet mit, wie ihr Geld zurücklegt.
4

Realistische Sparrate festlegen

Lieber eine kleinere Rate, die dauerhaft läuft, als eine hohe, die nach kurzer Zeit wieder ausgesetzt wird.
5

Regelmäßig überprüfen

Familienphasen ändern sich. Ein Sparplan darf mitwachsen und in ruhigeren Monaten auch kleiner werden.

Woran wir gemeinsam arbeiten.

Notgroschen und Rücklagen

Wie viel Reserve zu eurer Situation passt und wo ihr sie so anlegt, dass ihr kurzfristig herankommt.

Sparen in Elternzeit

Wie ihr in Monaten mit weniger Einkommen dranbleibt, ohne euch zu übernehmen.

Gemeinsame und getrennte Konten

Welche Kontostruktur zu eurem Alltag passt und wie ihr gemeinsame Ausgaben ohne ständige Abstimmung regelt.

Kurz-, mittel- und langfristige Ziele

Wie ihr mehrere Ziele nebeneinander verfolgt, ohne dass sich alles gegenseitig blockiert.
Kind gießt drei wachsende Pflanzen auf der Fensterbank – Illustration zum Rechner Vermögensaufbau für euer Kind

Auch für euer Kind vorsorgen?

Wenn die Rücklagen stehen, stellt sich oft die nächste Frage: Was kann aus einer kleinen monatlichen Sparrate für euer Kind langfristig werden? Unser Rechner zeigt euch ein reines Rechenbeispiel.

Der Rechner ist eine Modellrechnung mit euren eigenen Werten.

Was im kostenlosen Erstgespräch passiert.

Damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst – und worauf nicht.

Wir hören zuerst zu

Ihr erzählt, was euch gerade beschäftigt. Wir sortieren die Fragen und ordnen ein, was davon jetzt wichtig ist.

Wir erklären verständlich

Fachbegriffe übersetzen wir. Ihr sollt am Ende nachvollziehen können, warum ein Schritt sinnvoll ist.

Wir verkaufen nichts

Im Erstgespräch gibt es keine Produktempfehlung und keinen Abschluss. Ihr entscheidet danach in Ruhe.

Häufige Fragen

Als Orientierung werden häufig drei bis sechs Monatsausgaben genannt. Entscheidend ist aber eure Lage: Ein stabiles Doppeleinkommen braucht eine andere Reserve als ein schwankendes Einkommen in der Elternzeit. Wir leiten den Betrag deshalb aus euren festen Ausgaben ab.
Ja, oft in kleinerem Umfang. Wichtiger als ein hoher Betrag ist, dass die Rate auch in Monaten mit weniger Einkommen tragbar bleibt.
Zuerst die Sicherheitsreserve, danach Ziele mit festem Termin, zuletzt die langfristigen. Wir sortieren eure Ziele nach Zeitraum und danach, wie verbindlich sie wirklich sind.
Nein. Für das kostenlose Erstgespräch reicht ein grober Überblick über Einnahmen und feste Ausgaben. Ein genauerer Blick folgt erst, wenn ihr das möchtet.

Lasst uns eure Rücklagen gemeinsam sortieren.

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, welcher nächste Schritt für eure Familie gerade sinnvoll ist.
Kostenlos und unverbindlich · ca. 15–20 Minuten · online und deutschlandweit